Digitale Strategie: Was muss der Mittelstand tun?

Das Gesamtkonzept

Eine effektive, digitale Strategie ist als unternehmerisches Gesamtkonzept zu betrachten, das nur bedingt etwas mit IT zu tun hat. Gerade als Mittelständler dürfen Sie dabei berechtigt fragen, was die Aufforderung zu mehr Digitalisierung eigentlich bedeuten soll: Denken Sie nicht ohnehin laufend über zeitgemäßes Arbeiten nach? Schaffen Sie sich nicht sowieso schon Hard- und Software an? Müssen Sie sich wirklich darüber belehren lassen, über Ihre Investitionen nachzudenken? Was denn noch?

Mehr als Technik: Aufgaben einer digitalen Strategie

Zwar wird in den Unternehmen nicht immer so genau erörtert, warum ein neues Stück Technologie eingesetzt werden soll und ob es nachhaltig und nützlich ist – Verzeihen Sie mir die süffisante Bemerkung – Mein Anliegen ist jedoch dies: Jeder weiß, dass sich die Vernetzung inzwischen direkt auf Märkte, Kunden, Produkte und Innovationen auswirkt – und das in einem Ausmaß, dass es nicht mehr nur darum geht, punktuell Aufgaben durch Technik lösen zu lassen. Vielmehr brauchen wir genauso vernetzte Antworten, um auf die Einflüsse von außen reagieren zu können. Jedes Unternehmen braucht eine Strategie, die auch zukünftig Erfolg sicherstellt; die wettbewerbsfähig bleiben lässt; die dem hohen Innovationstempo der Märkte standhält. DAS ist eine digitale Strategie.

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BYOD Bring Your Own Device

BYOD: Mitarbeitermotivation oder Mogelpackung?

Als ich vor Jahren in Australien war, machte ich Bekanntschaft mit „BYO“, der Kurzform von: „Bring Your Own“. Das Kürzel prangte so ziemlich an jedem Restaurant. Gemeint war Alkohol, den man mitbringen konnte, um etwa den bevorzugten Wein zum Essen zu trinken.

Ich war fasziniert. Irgendwie war das gut und doch eine Mogelpackung: Die Restaurants verzichteten auf einen großen Teil ihres Umsatzes mit alkoholischen Getränken. Doch für das Öffnen seiner Flaschen musste der Gast eine „corkage“-Gebühr zahlen.

Harte Getränke waren in jedem Fall ausgenommen. Und der Gast musste stets aufpassen: Je nach Lizenz des Restaurants bezog sich BYO auf Bier oder Wein oder beides.

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Die Überforderung von Software Anwendern

_DSC6253_cut_ITuM_7„Kennen Sie das? Sie wollen mal eben einen Word-Brief schreiben. Ach, wie ging das mit der Absatzformatierung noch? Wieso ist der Zeilenabstand so groß? Gestern war das noch nicht so. Wie ändere ich das noch? Schnell den Kollegen fragen. Der weiß es auch nicht. Eben mal googeln. Kurz das Werbe-Popp-Up wegdrücken, ein paar Klicks weiter steht die Lösung. Nee, doch nicht. Dann in einem Forum suchen. Ach, ich muss mich erst registrieren. Dazu habe ich doch jetzt wirklich keine Zeit!

Der Frust ist groß und die Zeit geht dahin. Und mit der Zeit das Geld. Trotz Internet und schneller Hardware. …“

Das ist ein Zitat aus einem Fachartikel von mir, den ich mal zum Thema „Die Überforderung von Software Anwendern“ geschrieben habe. Entstanden ist er aus meinen Beobachtungen in den Unternehmen. Und jetzt hat sich ein PC Nutzer aus Österreich bei mir bedankt, der meinen Artikel „ersurft“ hat. Damit ist er sofort zu seinem Vorgesetzten und ist in das Gespräch zum Thema „Andauernd Updates“ eingestiegen. Das freut mich!

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